Single sein heute

"Jede vierte Schweizerin ist ohne festen Lebenspartner, bei den Männern ist es jeder fünfte. Insgesamt gibt es 22% Singles, das sind 1,129 Millionen Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 18 bis 69 Jahren."

PARSHIP.CH Medienmitteilung, 18.3.07

 

Single sein wird als Chance und Problem empfunden

Der Wunsch und das Sehnen nach einer Partnerschaft ist bei den meisten Singles vorhanden. Doch trotzdem ist auch wahr: Verheiratete Personen die in einer unglücklichen Beziehung leben wären auch ganz gerne wieder (für eine Zeit lang) allein.

In den christlichen Kreisen herrscht oft die Meinung, dass ledige Frauen in der Mehrheit sind. Bei einschlägigen christlichen Single-Sites (z.B. www.yourlove.ch) kann man aber erfreulicherweise feststellen, dass das Geschlechterverhältnis mehr oder weniger ausgeglichen ist.

Bei der Mehrheit der Partnerschaften ist der Mann älter als die Frau. In der Folge sind darum die Chancen von älteren Frauen einen Partner zu finden etwas kleiner als bei den Männern. Umgekehrt müssen sich jüngere Männer häufiger als junge Frauen damit abfinden, niemand zu finden der zu einem passt.

Ingesamt aber finden die meisten Singles im Laufe des Lebens einen Lebenspartner. Eine eheliche Beziehung hat seine sehr schönen Seiten, sofern die Partner stets bereit sind an der Beziehung zu arbeiten. Die Ehe steht als solche unter dem Segen Gottes, denn die Zweisamkeit vertreibt die Einsamkeit:

„Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei“ (1. Mose, Kap. 2, Vers 18).

„Zwei sind allemal besser dran als einer allein. Wenn zwei zusammenarbeiten, bringen sie es eher zu etwas. Wenn zwei unterwegs sind und hinfallen, dann helfen sie einander wieder auf die Beine. Aber wer allein geht und hinfällt, ist übel dran, weil niemand ihm helfen kann“ (Prediger, Kap. 4, Verse 9+10).

Allerdings kann auch das Single-Sein einen erstrebenswerten Stand sein wenn man die Passage aus dem Neuen Testament erwägt. Ob Gott eine Person lebenslang in den Singlestand beruft ist kaum die Regel und muss auch immer wieder vor Gott geprüft werden.

„Ich wünschte zwar, jeder würde wie ich ehelos leben. Aber wir sind nicht alle gleich! Wenn ich daran denke, welch schwere Zeiten uns bevorstehen, scheint es mir das Beste zu sein, wenn man unverheiratet bleibt. [..] Bist du noch frei, dann bleibe es auch und suche nicht überall nach einer Frau. [..] Das gilt in gleicher Weise für Männer und Frauen.. Wer unverheiratet ist, kann sich uneingeschränkt für die Sache Gottes einsetzen und so dem Herrn gefallen... Ich sage dies alles nicht, um euch irgendwelche Vorschriften zu machen, sondern um euch zu helfen. Ich möchte, dass ihr ein vorbildliches Leben führt und unbeirrt nur das eine Ziel verfolgt, dem Herrn zu dienen“ (1.Korinther, Kap. 7, Verse 7 und 26f).

Single sein oder verheiratet sein hat beides seine Klippen die umschifft werden müssen. Wo der Single Gefahr läuft mit seinem Schicksal zu hadern und sich in verbittertem Selbmitleid zu baden so sind beim verheirateten andere Herausforderungen. Wieviele Ehen gibt es doch, die scheitern oder wo nur noch nebeneinander hergelebt wird.

Es ist also immer wieder wichtig, die Vorteile welche der eigene Stand hat zu nutzen und den Gefahren auszuweichen. Mit Gottes Hilfe gelingt dies vielen Christen in unserer Zeit.